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Über mich in Kürze:

Ende 2000 habe ich mein Studium an der Fachhochschule Potsdam abgeschlossen. Ich darf mich nun Dipl-Dok (FH), oder etwas länger Diplom-Dokumentar (FH) nennen. Seit 2002 heißt man jedoch Informationswisschenschaftler, was ich eigentlich auch viel schöner und vor allem aussagekräftiger finde. Endlich hören die dummen Fragen auf, wie "Ach, dann drehen Sie wohl Dokumentarfilme?" oder "Sie sind also Schuld an diesen schrecklich schlechten Bedienungsanweisungen!".

Ich kann alle beruhigen. Dokumentare oder auch Informationswisschenschaftler tun nichts Böses. Sie kümmern sich darum, dass unsere zu Hauf entstehenden und herumliegenden Informationen sortiert, aufbereitet und somit für Heute und die Nachwelt wiederauffindbar bleiben.

Und was kann man nun mit diesem ... "Dokumentar" .... machen?

  • man kann Programmieren (z.B. Content-Management-Systeme)
  • bei einem Informationsdienstleister Datenbanken und Thesauri erstellen und pflegen
  • Zeitschriften, Videos, Bücher, CDs und andere Informationen verwalten
Trotz der Aktualität (wir leben im Informationszeitalter!!) ist es schwierig eine Arbeitsstelle auf dem Gebiet der Dokumentation zu finden, denn in Deutschland herrscht eine große Ablehnung gegenüber Servicedienstleistungen. Jeder nutzt sie gern, aber nur wenige sehen ein, dass diese Dienstleistung auch einer angemessenen Bezahlung bedarf.

Und wo kann man mit diesem Abschluss nach einer Arbeit suchen?

  • Medienanstalten (Rundfunk, Fernsehen, Verlage)
  • Datenbank-Hosts (z.B. FIZ-Technik, GBI, STNEasy)
  • Bibliotheken, Verwaltungen, Öffentlicher Dienst
  • Wirtschaftsunternehmen (z.B. Content-Management-System-Hersteller)
  • Jede Firma, die mit Informationen umgeht